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Wer wird das 14.Team der National League?

Die Eishockey-Reporter schätzen die Swiss-League-Clubs ein und sagen, wie der EHC Olten abschneidet.

Silvan Hartmann, silvan.hartmann@chmedia.ch

15.09.2021

1. Kloten: Neuer Trainer, zwei starke Goalies, unterhaltsame Offensive: Keine Mannschaft ist so breit aufgestellt wie der Titelfavorit. Im vierten Anlauf soll der Aufstieg endlich klappen. 

2. Olten: Schaut die Verletzungshexe im Kleinholz nicht vorbei (Forget und Horansky!) und kann das Team das vorhandene Potenzial abrufen, dann ist unter SCB-Meistertrainer Lars Leuenberger sehr viel möglich.

Aaargauische Kantonalbank

3. Visp: Auf dem Papier Klotens ärgster Rivale. Eine unglaubliche Offensivkraft mit zwei Imports auf National-League-Niveau. Aber wie verlässlich ist die Defensive?

4. Langenthal: Tschannen, Coffman, Elo – eine ansehnliche Offensive. Der SCL wird auch heuer allen unter die Haut gehen.

5. La Chx-d-Fds: Das Duo Paterlini/Burkhalter hat gewirbelt und eine schlagkräftige, talentierte Truppe zusammengestellt. Die Frage ist: Wie viel Schnauf ist vorhanden?

6. GCK Lions: Das Portmonee in der Organisation sitzt locker, davon haben auch die Junglöwen profitiert. Das Team mit Küng und Aeschlimann ist ein echter Gradmesser.

7. Sierre: Dank Lausanne im Rücken ein attraktives Team. Aber wie schwer wiegt der Abgang von 66-Punkte-Asselin tatsächlich?

8. Thurgau: Viel Qualität verloren. Aber mit ungemütlichem Rumpelhockey war Trainer Mair noch immerirgendwie erfolgreich.

9. Ticino Rockets: Die Tessiner werden für die eine oder andere Überraschung gut sein.

10. EVZ Academy: Die Abschieds-Saison. Keineswegs Kanonenfutter, aber die Prospects gehen viel zu oft als Verlierer vom Eis.

11. Winterthur: Man hat ausgemistet und dabei auch die brauchbaren Imports Brice und Torquato verloren. Punkte gibts kaum.


Marcel Kuchta, marcel.kuchta@chmedia.ch
Marcel Kuchta, marcel.kuchta@chmedia.ch

1. Kloten: Der Meistertitel wird auch heuer über die Flughafenstädterführen. Auf dem Papier die klar stärkste Mannschaft.

2. Visp: Der Transfersieger hat sich vor allem in der Offensive verstärkt. Mit Pelle Hanberg kommt ein erfolgserprobter Trainerins Wallis. Ein erfolgsversprechender Mix.

3. Olten: Mit Forget hofft man den Abgang von Schirjajew ausgemerzt zu haben. Offensiv vielversprechend. Wie gut sind die Defensive und die Goalies?

4. La Chx-d-Fds: Die Transfers der Neuenburger gingen etwas unter dem Radar vergessen. Dabei hat sich die Paterlini-Truppe clever verstärkt. Ein Kandidat für eine Überraschung.

5. Langenthal: Der Abgang von Vincenzo Küng schmerzt. Aber mit Kummer und Coffman immer noch zwei Top-Centerim Team. Mit dem SCL ist erneut zu rechnen.

6. GCK Lions: Die Baby-Lions waren auf dem Transfermarkt überraschend aggressiv. Ein Team, das Richtung obere Hälfte blicken darf.

7.Thurgau: Headcoach Mair musste einen personellen Aderlass hinnehmen. Beim HCT ist wieder mal Aufbauarbeit gefragt.

8. Sierre: Wars ein Exploit, Zufall oder doch ein Zeichen von Qualität? Wie gut ist Sierre wirklich? Der Abgang von Asselin schmerzt.

9. Ticino Rockets: Die zusammengewürfelten Raketen werden für jedes Team ein unangenehmer Gegner sein. Für die direkte Playoff-Qualireichts trotzdem nicht.

10. Winterthur: Beim Schlusslicht der letzten Saison blieb kein Stein auf dem anderen. Besserung ist nur bedingt in Sicht.

11. EVZ Academy: Die letzte Swiss-League-Saison der Academy, welche sich aus der Liga zurückziehen wird, dürfte hart werden.


Klaus Zaugg, sport@chmedia.ch
Klaus Zaugg, sport@chmedia.ch

1. Kloten: Viel Geld, viel Komfortzone, viele Stars – das reicht für die Qualifikation bei weitem und das Erwachen folgt für das «Lugano der SL» in den Playoffs.

2. Olten: Je länger die Unaufsteigbaren nicht aufsteigen, desto näher kommen sie dem Aufstieg. Lars Leuenberger macht Olten zur Flachland-Antwort auf Ajoie.

3. Visp: Niklas Olausson und Linus Klasen wären noch gut genug für die NL. Aber Per Hanberg braucht Zeit, um aus dem teuersten das beste Visp seit 1999 zu machen.

4. Langenthal: Die Frage, von der alles abhängt und die Sportchef Kevin Schläpfer niemand zu stellen wagt: Wie gut ist eigentlich Torhüter Pascal Caminada noch?

5. Sierre: Es gilt, Visps Aufstieg zu verhindern. Das beflügelt Saurier wie Monnet, Bezina, Dolana und die Söhne Montandons.

6. Thurgau: Unter Trainer Stephan Mair wird Hockey gearbeitet und nicht gespielt. Die Thurgauer werden erneut besser sein als ihr Talent vermuten liesse.

7. GCK Lions: Die besten GCK Lions seit 2004 werden auch ohne grosse Torhüter das Überraschungsteam der Saison. Sie gehören offensiv zu den Besten der Liga.

8. La Chx-d-Fds: Die Saison der Wahrheit für Trainer Paterlini und Sportchef Burkhalter. Fliegen sie noch bevor der Schnee kommt?

9. Ticino Rockets: Unter Eric Landry im 5. Jahr das beste Resultat (10.) seit der Gründung. Es wird erneut Sensationssiege geben.

10. Winterthur: Seit dem Aufstieg sind die Playoffs jedes Jahr verpasst worden. Nun würde selbst Trainer Zeiter die Pre-Playoffs schaffen.

11. EVZ Academy: Die Zuger sind auf der Abschiedstournee mit ehrenvollen Niederlagen.